toothbrush…

Wie Seriencharakter Perry Cox (John C. Mcginley) schon treffend sagte: „As soon as her toothbrush hits your sink, you got yourself a permanent roommate!“

Doch was ist dabei das Problem? Ist es die Intimsphäre des Bades in welchee die neue Zahnbürste eindringt? Oder ist es einfach „zu“ dreist zu fragen, ob man am morgen doch mit frischem Atem küssen möchte? Vielleicht entwickelt die neue Zahnbürste auch totalitäre Strukturen unter den Badutensilien?

In der gesicherten Demokratie zwischen Zahnpasta, Creme, Rasierklingen, Abdeckstift, Deo, Haarwax, Haargel, Babypuder besteht eine Art Übereinkunft den Freiraum des Anderen zu respektieren. Nun dringt ein neues Objekt in diese geschlossene System der Badutensilien ein.

Die Folge ist, die neue Zahnbürste unterwirft zuerst die flüssige Handseife. Naja, was soll sie auch sonst machen als mitzulaufen. Sie erhofft sich dadurch wohl ein selbstbestimmtes Leben, da sie sonst von dem Menschen eh nur geschlagen und in den Ausguss geworfen wird.

Anschließend wird ein Nichtangriffspakt mit der Zahnpasta geschlossen, um danach gemeinsam die eigentlich neutralen Handtücher zu unterwerfen. Die Schuld an dieser tat wird den diversen Cremes im Bad gegeben. Worauf hin sich die Cremes, durch innenpolitischen Druck der Haargelfraktion, dem Zirkel der heiligen Bürste anschließen.

Somit vergrößert sich der Einfluß der neuen Zahnbürte immer mehr und nach und nach werden seperative Q-Tips in das System eingegliedert. Bis zu guter letzt das gesamte Freshnessstudio unter der Führung einer einzelnen Zahnbürste ist.

Doch was mit totalitären Systemen wissen wir ja alle. Es bildet sich eine Untergrundbewegung, welche langsam an der Unterwanderung des Systems arbeitet um es zu schwächen. Im Bad wird diese Resistancebewegung durch die Zahnseide geleitet.

Im Laufe der Zeit verbraucht das System so viel Wassr, intiiert durch die Resistance, wie ein kleiner Staat in Südamerika. Der Schrecken kommt dann mit der nächsten Nebenkostenabrechnung an das Ministerium für innere Flüssigkeit.

Der autonom-totalitäre Kleinstaat ist pleite, der Bürstenführer wird in die Verbannung des Zahnputzglases geschickt und muss eine Erklärung unterzeichnen, nie wieder totalitäre Strukturen im Bad zu errichten. Ab diesem moment wird die Zahnbürste vom Leader des Systems zu einem „normalen“ geächteten Bestandteil der wieder errichteten Baddemokratie.

In diesem Sinne, achtet mal auf eure Badutensilien und nehmt kleine Veränderungen einfach mal hin. Das  demokratische System im Bad wird sich selber auspendeln…

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