2 emo or not 2 emo…

emobobIch befinde mich gerade in einer Sinnkrise. Will ich nur über meine emotionalen Zustände reden bzw. schreiben? Oder sollte ich versuchen mein verwirrendes Gedankenkonstrukt des Lebens, nennen wir es mal Welt, zu erklären.  Eigentlich stelle ich mir die Frage, welchen Anspruch ich als Teilnehmer der digitalen Welt an mich selbst habe? Ich bin irgendwie der Überzeugung, dass man Leser nur über Themen wie Beziehung, Sex, Seelenstriptease, Mord, Horoskope, Kochrezepte, USA, Taliban, Krieg gegen den Terror oder Seitensprung erreicht und an sich bindet.

Der Mensch als Individuum ist intelligent, jedoch innerhalb der Masse scheint er sich wie ein dummes Schaf in einer Herde zu verhalten. Oder wie ist es sonst zu erklären, dass der krankhafte Medienkram a la RTL Explosiv und Konsorten seit Jahren permanet omnipräsent durch den Äther schallt.

Für Marshall McLuhan war „Das Medium ist die Botschaft“. Dies bedeutet, erweitert gefasst, dass der Inhalt vom Grundprinzip her eigentlich egal wäre. Da aber das Medium in unserer Form das Netz bzw. Blog ist, ist die Tätigkeit der Partizipation an sich schon die Botschaft, welche wir vermitteln wollen. Somit wäre der Inhalt der Botschaft völlig belanglos, da dieser nicht im zentralen Interesse steht.

Das würde ja bedeuten, das es eigentlich egal ist, was ich schreibe! Die Botschaft, das ich schreibe, müsste ja meinem Anspruch für den Moment genügen. Mhh, interessant!

Der Herr Grebe hat das Spiel anscheinend verstanden, also viel Spaß dabei…

Bildquelle

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