regentropfen

was ich mag, ist der regen. obwohl er im grunde nichts außer herabgefallene blätter wegspült. das rauschende geräusch und der duft, der in der luft liegt, kurz bevor und nachdem es geregnet hat, das mag ich sehr.

das prasseln der tropfen auf das dach in meinem alten zimmer und das abfließen des regenwassers durch rinnen erinnert mich an meinen einzigen zelturlaub, in dem wir gräben um unsere zelte buddelten, um nicht abzusaufen/und uns zum trost und aufzuwärmen besuufen.

ja, mit sechzehn hat man vielleicht diesen weitblick am fuße eines hanges … regen … nicht gut fürs zelt … noch nicht so gehabt. spätestens hier aber kehre ich besser zurück in die gegenwart.

und sitze auf deinem bett, eingewickelt in deine decke und bin die warme fleisch[er]füllung, deine liebesrollade. während du frühstück machst oder sonst irgendwas, sitze ich da und blicke durch das fliegengitter in die fünf meter weit reichende phantastische aussicht. jedes mal bin ich ganz fasziniert davon, weil sie anders als beim letzten mal aussieht. erst war spätsommer, dann herbst und winter. jetzt ist frühling. und ich bin so froh, dass ich da bin. dort, bei dir. und immer wieder das, was schon beim letzten mal da war, neu entdecke. nämlich dich.

bed

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