Und dann kam er…

Wir dachten, wir würden uns nie ineinander verlieben. Ich dachte, bei Dir würde ich mich niemals verlieren. Und alles kam anders als wir dachten. So liefen wir über Felder, über Wiesen, ohne uns dabei an den Händen zu berühren. Die einzigen Stellen unserer Körper, die nicht ohne Abdrücke blieben, waren unsere Lippen. Und unsere Herzen. Ich liebte Dich vom ersten Moment, in dem wir uns wirklich berührten. Alles lief von selbst. Erst sträubte ich mich dagegen, Dich zu lieben. Und als es zu spät war und wir mittendrin, sträubte ich mich, Dich wieder jemals loslassen zu müssen. Wir schwebten auf unserer Sinuskurve des Glücks, und immer im Nacken die Realität, die uns immer einholte, wenn es gerade am schönsten war.

Du sagtest „das alles ändert nichts an der Gesamtsituation“. Und ich erwiderte „die Gesamtsituation ändert nichts an all dem“. Denn es ist, was es ist, sagt die Liebe. So viele, die uns warnten, so wenige, die uns die Augen öffnen konnten. Und dann kam er.

Advertisements